Tidio ist ein Chat-Werkzeug, das auf Websites eingebunden wird. Diese Seite beschreibt, wie sich Tidio technisch erkennen lässt, welche Pflicht aus Art. 50 EU-KI-Verordnung daraus folgt, wenn du Tidio einsetzt, und wie du das bei dir selbst nachprüfst.
Wie Tidio technisch eingebunden wird
Tidio lädt sein Widget über folgende Adresse(n): code.tidio.co, widget.tidio.co. Das lässt sich in den Entwicklerwerkzeugen des Browsers im Reiter „Netzwerk" nachvollziehen, unabhängig davon, welche Seite du prüfst.
Dabei setzt Tidio die JavaScript-Variable window.tidioChatApi auf der Seite.
Im Seitenquelltext erzeugt Tidio außerdem ein Element mit dem Selektor #tidio-chat.
Was das für dich bedeutet
Tidio ist eine Live-Chat-Plattform, die sowohl von Menschen als auch mit einem KI-Bot betrieben werden kann. Von außen lässt sich nicht feststellen, welcher Betrieb bei einer konkreten Website vorliegt. Die Offenlegungspflicht aus Art. 50 Abs. 1 EU-KI-Verordnung greift nur, wenn bei dir der KI-Bot von Tidio aktiv ist — das weißt du aus deiner eigenen Konfiguration, nicht von außen.
Wie du das bei dir selbst prüfst
Öffne auf deiner eigenen Website die Entwicklerkonsole des Browsers (meist F12) und gib window.tidioChatApi ein. Erscheint dort ein Objekt statt „undefined", ist Tidio auf der Seite eingebunden.
Was zu tun ist
Prüfe zuerst, ob bei dir überhaupt der KI-Bot von Tidio aktiv ist oder nur der menschliche Live-Chat. Nur im KI-Betrieb muss die erste Nachricht erkennen lassen, dass eine KI antwortet.
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